Maschinenverfügbarkeit, MTBF und MTTR: Stillstand wird automatisch erfasst
Wie lange haben die Maschinen gearbeitet
Stillstände werden nicht von Hand verfolgt: Eine Störung mit Betriebsstillstand, ein Wartungsauftrag und eine Baustellenverlegung starten den Stillstandsdatensatz selbsttätig. Auf Basis der geplanten täglichen Betriebsstunden werden Verfügbarkeitsquote, mittlere Zeit zwischen Störungen und mittlere Reparaturdauer berechnet. Die Ergebnisse werden nach Fuhrpark und Maschine ausgewiesen.

Automatischer Stillstandsdatensatz
Störungen, Wartungsaufträge und Verlegungen, die eine Maschine stilllegen, werden als Stillstand verbucht. Ein gesondertes Stillstandsformular entfällt.
Geplante Betriebsstunden
Die geplanten Tagesstunden werden je Firma, Maschinengruppe oder Einzelmaschine hinterlegt. Die Verfügbarkeitsquote richtet sich nach Ihrer tatsächlichen Arbeitsweise.
MTBF und MTTR
Mittlere Zeit zwischen Störungen und mittlere Reparaturdauer werden je Maschine und Fuhrpark gemessen. Ob die Wartungsstrategie wirkt, zeigt sich in Zahlen.
Maschinen mit den meisten Stillständen
Maschinen mit der höchsten Stillstandzeit stehen im Dashboard ganz oben. Welche Maschine tatsächlich Probleme macht, steht nicht mehr zur Debatte.
Stillstandsdiagramm nach Ursache
Die Stillstandzeit der letzten 12 Monate wird nach Ursachen aufgeschlüsselt dargestellt. Ob Störung, Wartung oder Verlegung überwiegt, wird sichtbar.
Manuelle Korrektur mit Berechtigung
Bei Bedarf kann ein berechtigter Benutzer einen Stillstandsdatensatz korrigieren. Die Änderung wird im Audit-Trail festgehalten.
So werden Maschinenverfügbarkeit, MTBF und MTTR berechnet
Für Stillstände wird kein eigenes Formular ausgefüllt. Wird im Störungsformular die Maschine als nicht betriebsfähig markiert, beginnt der Störungsstillstand; er endet mit dem Abschluss der Störung oder sobald die Maschine wieder betriebsfähig ist. Mit dem Start eines Arbeitsauftrags entsteht ein Wartungsstillstand, mit der Erfassung einer Baustellenverlegung ein Verlegungsstillstand. Die Verfügbarkeit ergibt sich, indem die Stillstandstunden von den geplanten Betriebsstunden des Zeitraums abgezogen und ins Verhältnis zu den geplanten Stunden gesetzt werden.
MTBF ist die mittlere Betriebszeit zwischen zwei Störungen, MTTR die mittlere Dauer bis zur Behebung einer Störung. Beide werden je Maschine und Fuhrpark gemessen; ob die Wartungsstrategie wirkt, zeigt sich in Zahlen.
Die geplanten Betriebsstunden bestimmen Sie
Die Leitung trägt auf der Seite Einstellungen die geplanten täglichen Betriebsstunden für den gesamten Fuhrpark ein, der Standardwert beträgt 8 Stunden. Arbeitet eine Maschinengruppe in einem anderen Rhythmus, wird der Wert in den Stammdaten der Maschinengruppen überschrieben; für eine einzelne Maschine dient das Feld Geplante Tagesstunden im Maschinenformular. Die geplanten Stunden gelten für jeden Tag; bei Maschinen mit abweichender Arbeitsweise wird ein maschinenbezogener Wert eingetragen.
Was die Leitung sieht
Im Reiter Leistung der Maschinenkarte sind Verfügbarkeit in Prozent, MTBF, MTTR und Auslastung in den oberen Kacheln ablesbar. Das Stillstandsdiagramm über 12 Monate zeigt die Stillstandstunden nach Monaten und Ursachen; ob Störung, Wartung oder Verlegung überwiegt, wird sichtbar. Die Liste darunter zeigt die Stillstandsdatensätze nach Art. Im Dashboard geben die Kacheln zur Fuhrparkverfügbarkeit und zu den fünf Maschinen mit den meisten Ausfallzeiten eine schnelle Zusammenfassung; der Verfügbarkeitsbericht unter Berichte vergleicht je Maschine, Gruppe oder Projekt.
Bei Bedarf ergänzt oder korrigiert ein Benutzer mit der Berechtigung Stillstand bearbeiten den Stillstand von Hand im Reiter Leistung; die Kennzahlen werden sofort aktualisiert, und die Änderung wird im Audit-Trail festgehalten. Automatisch erzeugte Datensätze werden über die zugrunde liegende Störung oder den Arbeitsauftrag gepflegt.
Zusammenspiel mit anderen Modulen und für wen geeignet
Die Verfügbarkeitsdaten stammen aus den Modulen Störung, Arbeitsauftrag und Verlegung; die Stillstandzeit ist zudem eine Komponente der Risikobewertung. Wird eine Störung als nicht betriebsfähig markiert, betrifft das nicht nur die Störungsliste, sondern zugleich die Verfügbarkeit dieser Maschine und den Fuhrparkdurchschnitt. Deshalb wirkt sich das korrekte Ausfüllen des Störungsformulars durch das Team vor Ort unmittelbar auf die Kennzahlen aus.
Geeignet für die Geschäftsleitung, die den tatsächlichen Nutzungsgrad je Maschine kennen will, die Instandhaltungsleitung, die ihre Wartungsstrategie messen möchte, und die Fuhrparkleitung, die über Mietmaschinen entscheidet. In Teams, die die Diskussion über tatsächlich problematische Maschinen mit Zahlen beenden wollen, gehört dieser Bildschirm zu den meistgenutzten.
- 1
Geplante Stunden festlegen
Tragen Sie die geplanten täglichen Betriebsstunden je Firma, Gruppe oder Maschine ein.
- 2
Betrieb laufen lassen
Störungs-, Wartungs- und Verlegungsdatensätze erzeugen Stillstände automatisch.
- 3
Kennzahlen lesen
Verfügbarkeitsquote, MTBF und MTTR werden im Bericht und im Dashboard verfolgt.
Häufige Fragen
Wann beginnt und endet eine Stillstandzeit
Der Stillstand beginnt mit dem Anlegen einer Störung, die die Maschine stilllegt, und endet mit deren Abschluss. Auch Wartungsaufträge und Verlegungen werden nach derselben Logik als Stillstand verbucht.
Wie wird die Verfügbarkeitsquote berechnet
Die von Ihnen hinterlegten geplanten täglichen Betriebsstunden werden mit den erfassten Stillstandzeiten verglichen. Die geplanten Stunden lassen sich je Maschinengruppe unterschiedlich festlegen.