Arbeitsaufträge: vorbeugende und korrektive Arbeiten in einer Liste
Die Werkstatt findet ihre Tagesliste fertig vor
Vorbeugende Arbeiten aus dem Wartungsplan und korrektive Arbeiten aus Störungen laufen in einer Liste zusammen und folgen demselben Ablauf: planen, starten, abschließen, freigeben. Jeder Arbeitsauftrag trägt seine Ersatzteile, seine Arbeitszeit und seine Aufgabenliste. Beim Abschluss werden die Kosten automatisch der Maschine zugeordnet, eine zusätzliche Erfassung entfällt.

Ersatzteilreservierung und Verbrauch
Beim Anlegen des Arbeitsauftrags werden die benötigten Ersatzteile im Lager reserviert und nach Abschluss ausgebucht. Der Monteur wartet nicht auf Teile.
Arbeitsstunden und Stundensatz
Die aufgewendeten Stunden werden mit dem projektbezogenen Stundensatz bewertet. Ersatzteile, Fremdleistungen und weitere Positionen kommen auf dieselbe Karte.
Aufgabenliste
Punkte aus der Checkliste werden dem Arbeitsauftrag als Aufgaben zugeordnet. Der Monteur hakt jeden erledigten Schritt einzeln ab.
Abschließen und freigeben
Der Auftrag wird in einem Schritt geschlossen, optional greift eine Freigabekette. Ein Arbeitsauftrag in der Freigabe wird dem Verantwortlichen gemeldet.
Nachvollziehbare Herkunft
Jeder Arbeitsauftrag trägt die auslösende Störung oder den auslösenden Wartungsplan. In der Statushistorie ist sichtbar, wer wann was getan hat.
So entstehen Arbeitsaufträge
Arbeitsaufträge entstehen aus zwei Quellen. Der vorbeugende Auftrag entsteht von selbst, sobald die Zähler- oder Kalenderschwelle des Wartungsplans erreicht ist, oder er wird über die Schaltfläche Arbeitsauftrag anlegen in der Wartungsübersicht eröffnet; er ist mit der Arbeits- und Materialliste des Plans vorbelegt. Der korrektive Auftrag wird über die Schaltfläche Arbeitsauftrag anlegen in der Störungsansicht eröffnet, bleibt mit der Störung verknüpft, und die Zählerpflicht entfällt. Für die manuelle Anlage wird in der Liste Arbeitsaufträge der Punkt Neu gewählt, Maschine und Arbeit werden beschrieben, Materialpositionen ergänzt.
In der Liste zeigt die Spalte Art, ob es sich um einen vorbeugenden oder korrektiven Auftrag handelt, das Auslöserkennzeichen zeigt, ob Zähler oder Kalender ausgelöst haben. Bei störungsbezogenen Vorgängen steht die Verknüpfung zur Störung direkt in der Zeile.
Abwicklung in der Werkstatt: Aufgaben, Ersatzteile, Stunden
Der Monteur öffnet den Vorgang aus der Liste Offene Arbeitsaufträge. Die Karte Aufgaben listet die Checklistenpunkte des zugehörigen Wartungsplans; jeder Punkt wird als erledigt markiert, wo nötig werden Messwert oder Foto erfasst, der Fortschritt aktualisiert sich automatisch. Ist die Vorlage verpflichtend, ist der Schritt Abschließen erst nach Erledigung aller Aufgaben möglich.
Über Ersatzteil hinzufügen auf der Karte Ersatzteile werden Teil, Lager und Menge gewählt; der Bestand wird sofort reserviert, bei Unterdeckung erscheint ein Hinweis und es lässt sich direkt eine Bestellanforderung anlegen. Auf der Kostenkarte werden die Arbeitsstunden erfasst; der Stundensatz kommt je nach Projekt und Datum automatisch aus den Stammdaten. Fremdleistungen und sonstige Beträge werden auf derselben Karte erfasst.
Abschluss und Freigabe
Sind alle Positionen erfasst, wird die Schaltfläche Abschließen betätigt; Abschlusszählerstand und ausführende Person werden erfasst. Ist der Freigabemodus optional oder deaktiviert, erfolgen Abschluss und Freigabe in einem Schritt; im verpflichtenden Modus landet der Vorgang auf der Seite Freigaben, die berechtigte Person entscheidet über Freigeben oder Ablehnen, ein abgelehnter Vorgang geht mit Begründung an den Ersteller zurück, und niemand gibt den eigenen Vorgang frei. Im Moment des Abschlusses werden reservierte Ersatzteile zu Warenausgängen, der Zeilenpreis stammt aus dem gleitenden Durchschnittspreis, der Arbeitsauftrag wandert in die Liste Geschlossen und wird in die Maschinenhistorie geschrieben. Ein gestarteter Arbeitsauftrag erzeugt einen Wartungsstillstand, der in die Verfügbarkeitsberechnung eingeht.
Was die Führung sieht
Die Statistikseite zeigt die Zahl der monatlich eröffneten und abgeschlossenen Arbeitsaufträge, die durchschnittliche Durchlaufzeit und eine Tabelle der Maschinen mit den meisten Aufträgen. Aufträge in der Freigabe sowie anstehende und überfällige Aufträge werden dem Verantwortlichen gemeldet. Bei geschlossenen Aufträgen kann eine berechtigte Person begrenzt nachbearbeiten; jede Änderung wird im Prüfprotokoll festgehalten. Diese Struktur passt zu zentralen Werkstätten, die mehrere Baustellen bedienen, und zu Fuhrparks mit mobilen Instandhaltungsteams.
- 1
Arbeitsauftrag entsteht
Der Wartungsplan löst aus, oder eine Störung wird in einen Arbeitsauftrag überführt.
- 2
Planen und zuweisen
Der Termin wird gesetzt, Ersatzteile werden reserviert, der Auftrag geht in die Werkstatt.
- 3
Ausführen
Aufgaben werden abgehakt, Arbeitsstunden und verbrauchte Ersatzteile erfasst.
- 4
Abschließen
Der Freigabeschritt wird durchlaufen, Kosten und Stillstand werden automatisch aktualisiert.
Häufige Fragen
Werden vorbeugende Arbeitsaufträge von Hand angelegt
Nein, sobald die Zähler- oder Kalenderschwelle im Wartungsplan erreicht ist, entsteht der Arbeitsauftrag von selbst. Die Werkstatt findet ihre Tagesliste fertig vor.
Wird der Bestand beim Abschluss automatisch ausgebucht
Ja, reservierte Ersatzteile werden im Moment des Abschlusses verbraucht und der Lagerbestand aktualisiert. Der Verbrauch wird zum gleitenden Durchschnittspreis bewertet.