Wartungsplan für Baumaschinen: Zähler- und kalendergesteuert

Der Arbeitsauftrag steht, bevor der Wartungstermin kommt

Wartungspläne werden je Hersteller und Modell definiert: in Intervallen wie 250 Stunden, 500 Stunden oder 6 Monaten. Der Auslöser kann der Betriebsstundenzähler, der Kalender oder beides sein; fällig wird, was zuerst eintritt, und der Arbeitsauftrag entsteht in diesem Moment. Die Wartungsübersicht trennt überfällige, anstehende und geplante Positionen über farbige Kennzeichen.

Vorbeugende Wartung

Doppelte Auslösung

Betriebsstunden und Kalenderintervall stehen im selben Plan, fällig wird, was zuerst erreicht ist. Auch selten eingesetzte Maschinen kommen rechtzeitig in die Wartung.

Vorwarnzeit nach Ihren Vorgaben

Das Unternehmen legt fest, wie viele Tage oder Stunden vor dem Termin gewarnt wird. Für Ersatzteile und Werkstattplanung bleibt Vorlauf.

Materialliste je Wartungsstufe

Die Positionen des Plans sind mit den Ersatzteilstammdaten des Lagers verknüpft. Beim Anlegen des Arbeitsauftrags stehen die benötigten Filter und Öle bereit.

Zählerstand automatisch aus der Telemetrie

Bei angebundenen Maschinen kommen die Betriebsstunden aus der Telemetrie, eine manuelle Erfassung entfällt. Mit jedem neuen Zählerstand werden die Auslöser neu berechnet.

Sammelzuordnung für Gruppen

Ein Plan wird in einem Schritt einer ganzen Maschinengruppe zugeordnet. Kommt eine neue Maschine in die Gruppe, gilt für sie dieselbe Wartungssystematik.

So wird ein Wartungsplan definiert

Auf der Seite Wartungspläne im Menü Wartung wird über Neuer Plan begonnen; Planname und zugehörige Maschinengruppe werden gewählt. Die Wartungsintervalle werden in Betriebsstunden erfasst, beispielsweise die Stufen 250, 500 und 1000 Stunden. Für jede Stufe werden die auszuführenden Arbeiten und die benötigten Materialien als Materialmatrix hinterlegt; die Ersatzteilpositionen sind mit den Stammdaten des Lagers verknüpft.

Im Feld Auslöserart werden Zähler, Kalender in Monaten oder Beides gewählt; bei Beides wird fällig, was zuerst eintritt. Das Feld Vorwarntage legt fest, wie viele Tage vor der Wartung gewarnt wird, voreingestellt sind 15 Tage. Einer Maschine lassen sich mehrere Pläne zuordnen, etwa Motorwartung und Hydraulikwartung als getrennte Pläne.

Zuordnung zur Maschine und Fluss der Zählerstände

Auf der Seite Zuordnung im Menü Wartung werden Maschine und Plan gewählt, der Startzählerstand wird bestätigt, und das System berechnet die nächsten Wartungsziele. Ein Plan lässt sich in einem Schritt der gesamten Maschinengruppe zuordnen. Die Ziele beruhen auf dem aktuellen Zählerstand der Maschine; dieser kommt automatisch aus der Telemetrie, per QR-Code von der Baustelle oder als Sammelerfassung über die Seite Zählererfassung im Büro. Die Seite Fehlende Wartung unter Checkliste listet Maschinen ohne zugeordneten Plan und erlaubt die Zuordnung direkt aus der Zeile.

Was die Führung in der Wartungsübersicht sieht

Die Wartungsübersicht listet anstehende und überfällige Wartungen; je Zeile erscheinen aktueller Zählerstand, Zielzählerstand und Reststunden, überfällige Wartungen sind rot hervorgehoben. Die Schaltfläche Arbeitsauftrag anlegen in der Zeile eröffnet einen vorbeugenden Arbeitsauftrag, der mit der Arbeits- und Materialliste des Plans vorbelegt ist; bei Erreichen der Schwelle entsteht dieser Auftrag auch von selbst und erscheint in der Liste Offene Arbeitsaufträge. Im Arbeitsauftrag zeigt das Auslöserkennzeichen, ob Zähler oder Kalender ausgelöst haben. Hinweise auf anstehende und überfällige Wartungen gehen an den Verantwortlichen; dieselbe Zusammenfassung erscheint in der Managementübersicht.

Zusammenspiel mit den übrigen Modulen

Die vorbeugende Wartung ist die wichtigste Quelle des Arbeitsauftragsmoduls; da die Planpositionen mit den Ersatzteilstammdaten verknüpft sind, werden die Teile beim Anlegen des Auftrags reserviert. Ein abgeschlossener Wartungsauftrag bucht Arbeits- und Materialkosten auf die Maschine, der Wartungsstillstand geht in die Verfügbarkeitsberechnung ein. Überfällige Wartung ist einer der Bestandteile des Risikowerts; eine Maschine mit steigendem Wert rückt in der Übersicht nach oben. Die Struktur eignet sich für Fuhrparks, die je Hersteller und Modell einheitliche Wartungsstufen anwenden, und für Baustellen, die bei selten eingesetzten Maschinen den Kalenderauslöser benötigen.

  1. 1

    Plan definieren

    Erfassen Sie je Hersteller und Modell Intervalle, Auslöserart und Materialpositionen.

  2. 2

    Maschinen zuordnen

    Ordnen Sie den Plan einer einzelnen Maschine oder der gesamten Maschinengruppe zu.

  3. 3

    Zählerstände laufen ein

    Telemetrie, Erfassung vor Ort und Sammelerfassung speisen dieselbe Zählerhistorie.

  4. 4

    Arbeitsauftrag entsteht

    Ist die Schwelle erreicht, entsteht der vorbeugende Arbeitsauftrag automatisch und geht in die Werkstatt.

Vorbeugende WartungInstandhaltungsleiter · Fuhrparkleiter · Bauleiter

Häufige Fragen

Geht Wartung verloren, wenn Zählerstände unregelmäßig erfasst werden

Der Kalenderauslöser deckt dieses Risiko ab; auch bei verspäteten Zählerständen wird die Wartung nach Ablauf der Frist fällig. Zusätzlich werden Maschinen ohne aktuellen Zählerstand gemeldet.

Wie sehe ich überfällige Wartungen

Die Wartungsübersicht listet überfällige, anstehende und geplante Positionen getrennt und kennzeichnet sie farbig. Dieselbe Zusammenfassung erscheint auch in der Managementübersicht.

Lassen Sie uns Ihren Modulumfang gemeinsam festlegen