Betriebsstunden und Kilometerstand: Telemetrie, QR-Code und Sammelerfassung
Zählerstände regelmäßig erfassen, keine Wartung verpassen
Wartungsauslöser, Kraftstoffverbrauch und Verfügbarkeitsberechnung beruhen auf korrekten Zählerständen. Reper Ops sammelt Zählerdaten aus drei Quellen: Telemetrie, Erfassung per QR-Code auf der Baustelle und Schnellerfassung im Büro. Alle Werte werden in einer gemeinsamen Historie mit Quellenkennzeichen gespeichert.

Erfassung vor Ort per QR-Code
Der Maschinenführer scannt den QR-Code an der Maschine und erfasst den aktuellen Zählerstand. Auch beim Tanken oder bei einer Prüfung wird der Zählerstand über dieselbe Maske erfasst.
Automatischer Fluss aus der Telemetrie
Bei angebundenen Maschinen werden die Betriebsstunden regelmäßig vom Anbieter abgerufen. Die manuelle Erfassung entfällt.
Schnelle Sammelerfassung
Die Werte mehrerer Maschinen lassen sich nacheinander über eine Maske erfassen. Nach dem Wochenrundgang ist die Erfassung in Minuten erledigt.
Quellenkennzeichen
Jede Ablesung ist als Telemetrie, mobile Erfassung oder Sammelerfassung gekennzeichnet. Bei einem abweichenden Wert ist die Herkunft nachvollziehbar.
Hinweis auf fehlende Zählerstände
Für Maschinen ohne aktuelle Ablesung wird ein Hinweis erzeugt. Lücken in der Zählerhistorie werden geschlossen, bevor die Wartungsplanung leidet.
So funktioniert die Erfassung von Betriebsstunden und Kilometerstand
Die Zählerart richtet sich nach der Maschinengruppe: Betriebsstunden bei Baumaschinen, Kilometer bei Lkw. Die Werte kommen aus drei Quellen. Bei Maschinen mit Telemetrieanbindung werden die Betriebsstunden regelmäßig vom Anbieter abgerufen, eine manuelle Erfassung entfällt. Auf der Baustelle scannt der Maschinenführer den QR-Code und erfasst den aktuellen Wert; auch der beim Tanken erfasste Zählerstand wird als Ablesung in dieselbe Historie übernommen. Im Büro wird auf der Seite Zählererfassung die Maschine gewählt, der letzte Wert erscheint, der neue Wert wird erfasst, und der Eintrag erscheint sofort auf der Maschinenkarte.
Für die Sammelerfassung dient die Importschaltfläche auf der Seite Zählererfassung; eine Excel-Datei nach Vorlage wird gewählt, in der Vorschau werden zugeordnete Maschinen und Werte geprüft, nach der Bestätigung werden die Einträge gesammelt verarbeitet.
Datenqualität und Kontrolle
Zählerstände können nicht rückwärts laufen; ein Wert unterhalb der letzten Ablesung führt zu einer Fehlermeldung, auch bei einem Eintrag aus der Offline-Warteschlange wird die Servermeldung angezeigt. Eine berechtigte Person kann einen fehlerhaften Eintrag korrigieren, die Änderung wird mit Benutzer und Zeitpunkt im Prüfprotokoll festgehalten. Jede Ablesung ist mit der Quelle Telemetrie, mobile Erfassung oder Sammelerfassung gekennzeichnet. Die Seite Betriebsstunden unter Checkliste listet Maschinen ohne jede Ablesung, mit Nullstand oder ohne Aktualisierung über längere Zeit; ein täglicher Lauf erzeugt Hinweise auf veraltete Zählerstände. Die Seite Fahrzeugortung zeigt für Maschinen mit Telemetrie den letzten Standort, die Betriebsstunden und die Datenquelle, die Schaltfläche Betriebsstunden lädt die letzten Werte aller Maschinen als Excel-Datei herunter.
Zusammenspiel mit den übrigen Modulen
Der Zählerstand ist die grundlegendste Größe des Systems. Die Ziele des Wartungsplans werden anhand des aktuellen Zählerstands berechnet; mit jeder Aktualisierung ändern sich Reststunden und Auslöser. Der Bericht Kraftstoff je Stunde leitet die Betriebsstunden je Liter aus dem Zähler ab, die Prüfung der Gewährleistungsstunden greift beim Anlegen einer Störung auf den Zähler zu. Die Zählerdifferenz zwischen Montage und Demontage ergibt die Laufleistung eines Reifens. Der Wert Störungen je 100 Stunden in der Auswertung der Maschinenführer wird durch die Betriebsstunden im Einsatzzeitraum geteilt. Der Abschlusszählerstand wird im Arbeitsauftrag verlangt, weil das nächste Wartungsziel darauf beruht.
Für wen geeignet
Entwickelt für Fuhrparks, die Maschinen mit und ohne Telemetrie gemischt betreiben. Der Maschinenführer erfasst den Wert am Schichtende per QR-Code, der Baustellenverantwortliche erfasst nach dem Wochenrundgang gesammelt, der Instandhaltungsleiter schließt anhand der Liste fehlender Zählerstände die Datenlücken. Eine wöchentliche Routine hält die Datenqualität hoch und verhindert, dass die Wartungstermine verrutschen.
- 1
Zählerart festlegen
Je Maschinengruppe wird der Betriebsstundenzähler oder der Kilometerzähler gewählt.
- 2
Werte sammeln
Telemetrie, Erfassung per QR-Code und Sammelerfassung schreiben in dieselbe Historie.
- 3
Auslöser greifen
Wartungsschwellen, Verbrauchsrechnungen und Berichte arbeiten mit aktuellen Werten.
Häufige Fragen
Was tun bei Maschinen ohne Telemetrie
Der Zählerstand wird per QR-Code auf der Baustelle oder über die Schnellerfassung im Büro erfasst. Beide Wege speisen dieselbe Zählerhistorie.
Lässt sich ein falsch erfasster Wert korrigieren
Eine berechtigte Person kann den Eintrag korrigieren, die Änderung wird mit Benutzer und Zeitpunkt im Prüfprotokoll festgehalten. Frühere Ablesungen werden nicht gelöscht und bleiben nachvollziehbar.